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Esperanto

Esperanto ist eine sogenannte Plansprache, im allgemeinen Sprachgebrauch würde man es wohl eine Kunstsprache nennen. Sie wurde von Ludwig Zamenhof entwickelt und 1887 der Öffentlichkeit präsentiert. Sie zeichnet sich durch eine extrem leichte Grammatik aus (es gibt keine Ausnahmen, 0, nix!) Die Wortstämme stammen zum größten Teil aus den romanischen Sprachen, wer sich mit Deutsch, Englisch oder Französisch etwas auskennt, wird viele Wortstämme wiedererkennen. Außerdem gibt es viele Vor- und Nachsilben, mit denen man sich benötigte Wörter einfach selber bauen kann - was logisch nachvollziehbar und verständlich ist, ist richtig.

Wie bin ich bloß zum Esperanto gekommen? Ich weiß es gar nicht mehr so genau. Ich hatte irgendwie davon gehört und wollte wissen, wie so eine künstliche Sprache funktioniert und habe einfach mal über das Internet einen kostenlosen Esperantokursus gemacht. Ich fand die Sprache sehr interessant, insbesondere faszinierte mich die Möglichkeit, einfach Wörter neu zu bilden. Wenn man so etwas mit der deutschen Sprache macht, wird man dumm angeguckt. Warum eigentlich? Sprache dient der Kommunikation, also dem Übertragen von Informationen. Wenn das funktioniert, ist doch alles paletti. Warum muss man da unbedingt bestimmte vorgefertigte Wörter benutzen?

Tja, die Grammatik war ja sogar für mich sprachunbegabten Typen zu erlernen, das half jedoch nicht bei den Vokabeln. Als ich im Internet keine Wörterbücher finden konnte, die mir in Bezug auf Qualität, Quantität und Bedienkomfort zusagten, habe ich mir selber eines erstellt. Das Programm zu schreiben ging schnell, aber die Wortlisten haben mich jetzt schon ca. 2.5 Jahre gekostet, in denen ich große Teile meiner Freizeit dafür geopfert habe. Der Haken an der Sache ist nur, dass ich vor lauter Wortlisten schreiben nicht mehr zum Esperanto-Lernen gekommen bin. Sprich, ich kann bis heute eigentlich kein Esperanto... :-)

Trotzdem habe ich auf meiner Webseite diese Esperanto-Ecke eingebaut, weil ich Esperanto einfach gut finde.